Abgeschlossene Forschungsprojekte

Begleitforschung zum Projekt "Perspektive Hamburg" der AGFW

Die Ev. Hochschule und die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW) kooperieren in einem gemeinsamen Forschungsprojekt. Die Begleitforschung des Anfang 2018 gestarteten Projekts „Perspektive Hamburg“ der AGFW wird im Rahmen einer Forschungswerkstatt des berufsbegleitenden Masterstudiengangs „Soziale Arbeit“ unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Hahn und Dr. Anneke Wiese seit Oktober 2018 durchgeführt. Unterstützt werden sie dabei vom Masterstudierenden Lars Finck.

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Projektzeitraum:
1. Oktober 2018 bis 31. Dezember 2020

Ansprechpartner_innen

040/65591-295 Profil

Begleitung der Implementation einer Ombudsstelle im Jugendamt des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Die im Oktober 2015 eingerichtete Ombudsstelle im Bezirksamt Hamburg-Mitte ist als Pilotprojekt konzipiert und soll Bürger_innen die Möglichkeit geben, sich bei Beschwerden über das Handeln des Jugendamtes oder eines Jugendhilfeträgers an eine unabhängige Stelle zu wenden. Detaillierter sind die Aufgaben und Zielsetzungen dem Konzept zu entnehmen. Deren Umsetzung bzw. Erreichung sind zentraler Gegenstand der Begleitung und Evaluation, die von der Ev. Hochschule im Zusammenhang mit und zum Teil als Lehrforschungsprojekt im Masterstudiengang Soziale Arbeit durchgeführt wird.

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Projektzeitraum:
Januar 2016 bis Juni 2018 

Ansprechpartner_innen

Prof. Dr. Tilman Lutz

Bewertung aktueller Entwicklungen der sozialpsychiatrischen Versorgung auf der Grundlage des BAESCAP

Die Ev. Hochschule ist Mitglied im Forschungsverbund BAESCAP (Capabilities Approach und der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen ) und beteiligt sich aktiv an der operativen Forschung. Das Ziel des Forschungsverbundes ist es, auf der Grundlage der Behindertenrechtskonvention und des Capabilities Approach die biopsychosoziale Gesundheitslage und Versorgungssituation psychisch kranker, erwachsener Menschen zu untersuchen. In Bezug auf die aktuellen Versorgungsangebote des fünften, neunten und zwölften Sozialgesetzbuches sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, inwiefern in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern moderne  psychiatriepolitische und fachliche Leitideen (z.B. Personen- und Sozialraumorientierung, Inklusion) realisiert werden. 

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Projektzeitraum: 
ab Januar 2015
 

Ansprechpartner_innen

"Good Care" im Quartier

Im Kontext des perspektivisch angedachten Forschungsprojektes „Good Care in Community settings, especially for people with intellectual disabilities“ wird in Hamburg das einjährige Pilotprojekt „GoodCare“ im Quartier durchgeführt. Die zentrale Fragestellung des Forschungsprojektes lautet, welche Rolle die Lebenswelt – insbesondere die sozialräumliche – für die Nutzer_innen der Evangelischen Stiftung Alsterdorf spielt. Dabei stehen der Wille und die Perspektive der Menschen mit Einschränkungen im Zentrum der Forschung.

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Projektzeitraum:
Oktober 2016 bis September 2017 
 

Ansprechpartner_innen

Dipl. Sozialpädagogin Sandra Küchler

Mit uns für alle

Begleitforschung zum "Modellprojekt zu Aufbau und Stärkung von inklusiven Familiennetzwerken für mehr Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung" des Lebenshilfe Landesverbands Schleswig-Holstein e. V.

Mit dem Pilotprojekt „Mit uns für alle“ will der Lebenshilfe Landesverband Schleswig-Holstein e.V. das Thema Inklusion weiter voranbringen sowie Selbstverständliches selbstverständlich(er) machen. Ziel des Projektes ist es, in inklusiven, nachhaltigen Strukturen Netzwerke von Eltern, Ehrenamtlichen und anderen Akteur_innen aufzubauen.

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Projektzeitraum:
August 2014 bis Juli 2016
 

Ansprechpartner_in

Die beste Schulpause

Qualitative Weiterentwicklung der Kooperation von Schule und Offener Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) im Ganztag. Prozessbegleitung der Zusammenarbeit des Schorsch mit der Stadtteilschule Hamburg-Mitte.

Abschlussbericht "Die beste Schulpause" (PDF)

Projektzeitraum:
2015
 

Ansprechpartner_in

Prof. em. Dr. Michael Lindenberg

Wie kann sozialräumliches Arbeiten unter den gegebenen Rahmenbedingungen gelingen?

Begleitforschung für das Projekt "Sozialraum- und Lebensweltorientierung der Hilfen in der Region III/Eimsbüttel"

Mit der Globalrichtlinie GR J 1/12 verändern sich sowohl Strukturen, Organisationsformen und Vorgaben als auch fachliche Schwerpunktsetzungen im Projekt "Sozialraum- und Lebensweltorientierung der Hilfen in der Region III/Eimsbüttel". Diese werden von der Hochschule im Zusammenhang und als Lehrforschungsprojekt einer Forschungs- und Entwicklungswerkstatt begleitet und formativ evaluiert. 

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Projektzeitraum:
Juni 2013 bis Juni 2015
 

Ansprechpartner_in

Prof. Dr. Tilman Lutz

Weg zu einer integrierten Beratungs- und Anlaufstelle für männliche Opfer von sexualisierter Gewalt und deren Umfeld

Evaluation des Projektes "Basis-Praevent" von basis & woge e.V., Hamburg, vorgelegt im März 2015

Abschlussbericht "Basis-Praevent" (PDF)

Projektzeitraum:
2012 bis 2014

Ansprechpartner_in

Prof. em. Dr. Michael Lindenberg

Modellprojekt Sozialraum- und lebensweltorientierte HzE

Bilanzierung der Weiterführung des Modellprojektes Sozialraum- und lebensweltorientierte HzE unter Einbeziehung der Implementierung eines Sozialraumbudgets in der Region III von 2004 bis 2011

Inhalt des Projekts ist die retrospektive Darstellung und Analyse der Arbeit des "Projekts zur Sozialraum- und Lebensweltorientierung der Hilfen in der Region III/Eimsbüttel" nach Beendigung der Modellphase, also von 2004 bis 2011. In diesem Projekt werden neben fallbezogenen auch fallübergreifende und fallunspezifische Hilfen im Rahmen einer sozialraum- und lebensweltorientierten Arbeit realisiert und finanztechnisch durch die Implementierung eines Sozialraumbudgets abgesichert.

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Projektzeitraum:
Mai 2013 bis Februar 2014
 

Ansprechpartner_in

Dipl. Sozialpädagogin Sabine Zohry

Pädosexuelle Übergriffe auf Jungen im öffentlichen und halböffentlichen Raum

Untersuchungen belegen, dass jedes vierte Mädchen und jeder elfte Junge bis zum 14. Lebensjahr Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt macht. In den unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit, wie Kindertagesstätten, im Hort, in Schulen und Einrichtungen der ambulanten und stationären Jugendhilfe, aber auch in der Schule kommen Fachkräfte in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen, die ähnliche Erfahrungen machen oder machen mussten.

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Projektzeitraum:
September 2011 bis August 2012
Auftraggeber_in:
basis & woge e.V., Hamburg
 

Ansprechpartner_in

Prof. em. Dr. Michael Lindenberg

Zufriedenheitsbefragung durch die Träger alsterdorf assistenz west und alsterdorf asistenz ost

Im Jahr 2008 beauftragte alsterdorf assistenz west das Institut für Soziale Praxis mit einer ersten umfangreichen Zufriedenheitsbefragung unter den Nutzer_innen der verschiedenen Angebote der Institution. Die Zufriedenheit wurde mithilfe eines Fragebogens ermittelt, der in Kooperation mit den Leitungskräften der Einrichtung entwickelt worden war. Dieser Fragebogen wurde so konzipiert, dass er in dieser, oder auch in einer verkürzten Form, zukünftig wiederverwendet werden kann, um damit den Qualitätssicherungsprozess von alsterdorf assistenz west und alsterdorf assistenz ost kontinuierlich zu begleiten.

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Projektzeitraum:
2012
Auftraggeber_in:
alsterdorf assistenz west
und alsterdorf assistenz ost

Ansprechpartner_innen

Monika Abraham
Prof. em. Dr. Thomas Möbius

Elternbeteiligung und Gewaltprävention in kommunalen Bildungs- und Erziehungslandschaften

Neue Formen im Zusammenspiel von Jugendhilfe, Schule, jungen Menschen und Eltern

Um die vielfältigen Entwicklungsaufgaben und Problemlöseerfordernisse im Kindes- und Jugendalter zu bewältigen, ist es erforderlich, dass formales, non-formales und informelles Lernen ineinander greifen, dass die verschiedenen Institutionen und Akteure der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen kooperieren und, dass Kommunen eine Steuerungsverantwortung bei der Entwicklung von Bildungs- und Erziehungslandschaften übernehmen. 

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Projektzeitraum:
Januar 2009 bis Dezember 2011
Auftraggeber_in:
Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
 

Ansprechpartner_innen

Prof. Dr. Tilman Lutz

Zugänge der Jugendhilfe zu linksautonomen Jugendszenen

Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geht es in dem Forschungsprojekt um eine Bestandsaufnahme zu den Fragen:

  • inwieweit es sich bei den Vorfällen der letzten Jahre - gewalttätige Auseinandersetzungen in „Szenestadtteilen“ und Sachbeschädigungen in Hamburg (als eine der deutschen Städte neben Berlin, in der eine linksautonome Szene aktiv in Erscheinung tritt) - um ein politisch motiviertes Agieren von Jugendlichen handelt, die der linksautonomen Szene nahe stehen;
  • und ob bzw. wie sie von der Sozialen Arbeit / Jugendhilfe – etwa der offenen Jugendarbeit, Streetworker_innen etc. - erreicht werden bzw. erreicht werden können und sollen.

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Projektzeitraum:
1. November 2010 bis 30. Juni 2011
Auftraggeber_in:
Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Ansprechpartner_innen

Prof. em. Dr. Thomas Möbius
Anja Wendland

Moderation der Qualitätszirkel der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH (UPD) organisiert einen Verbund von derzeit 22 regionalen Beratungsstellen zur Patienten- und Verbraucherberatung gemäß §65b SGB V. Diese regionalen Beratungsstellen, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind, arbeiten in sechs Qualitätszirkeln im Rahmen regionaler Arbeitsgemeinschaften kontinuierlich zur Weiterentwicklung ihrer Beratungsangebote zusammen. Für die Jahre 2009 und 2010 sollen in diesen Qualitätszirkel in zwei Phasen sog. interne Audits (Verfahren zur Qualitätsprüfung) erprobt und weiter entwickelt werden. Zur Begleitung dieser Prozesse in den Qualitätszirkeln wurde das isp (Institut des Rauhen Hauses für Soziale Praxis) beauftragt, die vierteljährlich stattfindenden Qualitätszirkel in den Regionen zu moderieren, bei der Fortschreibung des Auditverfahrens zu unterstützen und an der Erstellung eines Qualitätshandbuches mitzuwirken.

Projektzeitraum:
Mai 2009 bis Dezember 2010 
Auftraggeber_in:
Unabhängige Patientenberatung Deutschland gGmbH

Ansprechpartner_innen

Prof. em. Dr. Thomas Möbius
Anja Wendland

Mitarbeiterbefragung der Stiftung Das Rauhe Haus

Im Auftrag des Vorstandes der Stiftung Das Rauhe Haus und der Mitarbeitervertretung führt das isp im Herbst 2009 eine Mitarbeiterbefragung durch. Hierzu wird an die ca. 1.200 Mitarbeiter_innen der Institution ein umfangreicher Fragebogen zur aktuellen Arbeitssituation verschickt, der in Kooperation zwischen dem Vorstand, der Mitarbeitervertretung und dem isp (Institut des Rauhen Hauses für Soziale Praxis) entwickelt worden ist.

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Projektzeitraum:
Oktober 2009 bis März 2010 
Auftraggeber_in:
Vorstand und Mitarbeitervertretung
der Stiftung Das Rauhe Haus
 

Ansprechpartner_innen

Prof. Willy Klawe
Prof. em. Dr. Thomas Möbius